Häufig gestellte Fragen


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Wie wird der Heizkostenverteiler nach dem Verdunstungsprinzip abgelesen?

Der abgenommene Deckel des Heizkostenverteilers wird zusammen mit der Messampulle in Augenhöhe abgelesen. Im Bedarfsfall wird zu Kontrollzwecken oder bei Zwischenablesun-gen eine Taschenlampe zu Hilfe genommen. Der Einheitenanteil ergibt sich aus dem Stand der Flüssigkeit unter Berücksichtigung der vorhandenen Skala.

Die Verschiedenen von uns beauftragten Unternehmen setzen hierzu Eigenprodukte ein, die jeweils unterschiedliche Ableseverfahren zur Grundlage haben. In den Internetauftritten unserer Vertragspartner gibt es hierzu ausführliche Informationen.

Ist die Flüssigkeit in den Heizkostenverteilern gesundheitsschädigend?

Die im Zeitraum einer Heizperiode freiwerdende Menge Methylbenzoat (Verdunstungsflüssigkeit) führt zu derart geringen Konzentrationen, dass gesundheitliche Schäden oder Beeinträchtigungen für den Menschen nicht zu erwarten sind. Das Bundesgesundheitsamt führt dazu aus: "Untersuchungen zur inhalativen Aufnahme ergeben keine organische Veränderungen. Sensibilitätstests zeigen keine allergischen Reaktionen. Eine krebserzeugende Wirkung von Methylbenzoat ist unseres Wissens nach nicht belegt." Sollte Methylbenzoat durch unsachgemäße Handhabung bzw. durch Zerstörung des Heizkostenverteilers aus einem Messröhrchen auf die Haut gelangen, muss beachtet werden, dass direkter und wiederholter Kontakt zu Reizungen führen kann. In diesem Fall wird empfohlen, die Substanz durch intensives Waschen zu entfernen. Natürlich gilt auch für Methylbenzoat wie für alle anderen Chemikalien, dass Kinder beim Verschlucken sicherheitshalber zum Arzt gebracht werden sollten. Geruchsbelästigungen sind im Normalbetrieb auf Grund der geringen Konzentration nahezu ausgeschlossen. Das Bundesgesundheitsamt führt dazu aus: "Von Methylbenzoat sind in diesem geringen Konzentrationsbereich keine gesundheitlichen Schäden oder Beeinträchtigungen für den Menschen zu erwarten."

Was sind elektronische Heizkostenverteiler?

Elektronische Heizkostenverteiler erfassen mit Fühlern die Temperatur von Heizkörpern präziser, schneller und feiner abgestuft als es mit klassischen Verdunstern möglich ist. Ein Mikro-Chip modernster Bauart rechnet blitzschnell mit den erfassten Verbrauchswerten und berücksichtigt auch feinste Temperaturunterschiede, die sich aus der Differenz zwischen den vom Fühler ermittelten Werten und einem programmierten Festwert für 20°C Raumlufttemperatur ergeben (Einfühlersystem). Er wandelt diese Werte um in ablesbare Anzeigewerte. Je höher die Wärmeabgabe des Heizkörpers ist, desto stärker verändern sich die angezeigten Verbrauchswerte. Elektronische Heizkostenverteiler, die als Zweifühlersystem arbeiten, erfassen neben der Heizkörpertemperatur auch die Raumlufttemperatur. Aus diesen Werten ermitteln sie eine Temperaturdifferenz. Diese bestimmt die Anzeigegeschwindigkeit des Gerätes entsprechend der Wärmeabgabe des Heizkörpers. Die Einheiten werden in einem gut ablesbaren LC-Display angezeigt. Die Geräte speichern den programmierten Stichtag sowie entsprechende Monatsendwerte.

Wie sieht die Anzeigeart von elektronischen Heizkostenverteilern aus?

Es handelt sich um eine LCD-Anzeige, die in der Regel - je nach Gerätetyp Stichtagsspeicherung zum Ende des Abrechnungszeitraumes (Stichtagsspeicherung ist möglich, aber nicht zwingend Grundlage für die Abrechnung) - fortlaufend ist.


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Quelle: Firma ISTA Deutschland GmbH
Wir bedanken uns bei der ISTA für die Genehmigung die FAQ's ihrer Homepage auf unserer Website veröffentlichen zu dürfen.