Häufig gestellte Fragen


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Was sind Wasserzähler?

Wasserzähler werden in das Rohrleitungsnetz eingebaut. Die Anzeige erfolgt in den gesetzlichen Einheiten Liter und Kubikmeter. Sie unterliegen ebenfalls, als physikalisch exakt arbeitendes Messgerät, der Eichpflicht. Unterschieden werden sie in Kalt- oder Warmwasserzähler und mechanische und elektronische Wasserzähler. Die Eichgültigkeit beträgt für mechanische Warmwasserzähler und elektronische Wasserzähler 5 Jahre, für mechanische Kaltwasserzähler 6 Jahre.

Der Wasserzähler ist beschlagen - ist das Gerät undicht?

In den vorliegenden Fällen handelt es sich um Beschlag-Bildung infolge anhaltender Feuchtigkeitsverhältnisse innerhalb der Räume bzw. der Einbauräume (Duschkabine o. ä.). Bei Bestätigung Ihres Verdachtes, also Undichtigkeit innerhalb der Geräte, würden unter Einwirkung des Systemdruckes größere Mengen Wasser austreten und entsprechend Schäden im Bereich der Zähler bzw. deren Umfassungswände auslösen. Die Beschlag-Bildung hat keinen direkten Einfluss auf die Funktion der Wasserzähler und kann nur durch ausreichende Belüftung der Einbauräume oder Schächte abgestellt werden.

Warum stimmt der Hauptwasserzähler nicht mit der Summe der Werte der Nebenzähler überein?

Differenzen zwischen Hauptwasserzähler und Nebenzählern sind im Abrechnungsverfahren durchaus bekannt und größtenteils durch technische Begebenheiten begründet. Wir führen Ihnen nachfolgenden einige Punkte auf, die als Ursachen solcher Differenzen herangezogen werden können. Schleichmengen nicht korrekt schließender Armaturen (Druckspüler, Spülkästen, Mischbatterien) werden z. B. von einem Hauptwasserzähler erfasst, da sie sich innerhalb eines Leitungssystems summieren und somit eine größere Durchflussleistung ergeben. Bei einem Nebenzähler, der nur eine nicht korrekt schließende Armatur innerhalb seines Zählbereiches hat, ist es möglich, dass diese Schleichmengen aufgrund der vorgegebenen Messbereichsgrenzen nicht erfasst werden. Als weitere Ursache kommt auch eine zeitliche Verschiebung der Ablesetermine zwischen dem Hauptwasserzähler und den Nebenzählern in Frage. So ist es z. B. möglich, dass auch innerhalb weniger Tage große Wassermengen entnommen werden. Zusätzlich stellt sich bei der Analyse der Differenzmengen oftmals heraus, dass Allgemein-Zapfstellen, z. B. Füllleitungen der Heizungsanlage, Außenzapfstellen und Zapfventile innerhalb von Waschküchen, vielfach nicht mit Wasserzählern ausgestattet sind. Auch in derartigen Fällen ist davon auszugehen, dass zum Teil erhebliche Wassermengen entnommen, nicht aber als Einzelmenge bewertet werden.

Warum läuft der Wasserzähler, obwohl gar kein Wasser abgenommen wurde? Ist er defekt?

Bei einem zeitweiligen Mitlaufen des Zählers ohne Zapfprofil handelt es sich um eine installationsseitige Folgeerscheinung, die nicht auf den Wasserzähler selbst oder dessen Funktion zurückführen ist. Im Nachfolgenden stellen wir Ihnen einige Möglichkeiten dar, die als Ursachen der beschriebenen Funktionsweise herangezogen werden können. Sanitär-Armaturen mit Querströmen: Durch undichte Sanitär-Armaturen (z. B. Einhebel-Mischbatterien) können Querströme von der Kalt- zur Warmwasserseite oder umgekehrt fließen. Grundsätzlich ist zu dieser Reklamation festzustellen, dass ein Wasserzähler aufgrund des rein mechanischen Prinzips nur anzeigen kann, wenn auch wirklich eine Wasserbewegung stattfindet. Bei dem geschilderten Fall kann es vorkommen, dass beispielsweise auf der Kalt- oder Warmwasserseite in einer anderen Wohnung gezapft wird. Aufgrund des abfallenden Drucks innerhalb des Leitungssystems kann dann Warmwasser/Kaltwasser über eine nicht querflussfreie Mischbatterie in den anderen Wasserkreislauf gedrückt werden und bewirkt somit ein Mitlaufen eines Wasserzählers (Bewegung des Wassers in Fließrichtung). Druckstöße: Andere Fehlursachen können Druckstöße in einer Rohrleitung oder undichte Armaturen im Auslauf sein.


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Quelle: Firma ISTA Deutschland GmbH
Wir bedanken uns bei der ISTA für die Genehmigung die FAQ's ihrer Homepage auf unserer Website veröffentlichen zu dürfen.